Der Ölfilter

Den Ölfilter gibt es für Photoshop CS5 als Plugin, in Photoshop CS6 ist er standardmäßig enthalten. In Photoshop CC wurde er allerdings wieder entfernt. Der Grund ist, dass der Ölfilter auf einer Library basiert (Pixel Bender Plugin), die von Adobe nicht mehr weiter supported wird. Aber keine Sorge, es gibt für den Ölfilter einen Ersatz, das GREYCstoration Plugin. Dieses Plugin kann allerdings nur auf Windows PCs installiert werden.

Doch nun erst einmal zur Anwendung des Ölfilters. Öffne das Bild, das in ein Ölgemälde verwandeln werden soll und dupliziere die Ebene. Wenn das Bild direkt aus einer hochauflösenden Digitalkamera kommt, ist es manchmal notwendig, es etwas zu verkleinern. Die längste Breite sollte möglichst nicht viel mehr als 1500px betragen, damit das Rendern des Bildes die Arbeitsleistung des Computers nicht zu sehr in Anspruch nimmt.

duplicatelayer

Nach dem Anwenden des Ölfilters sieht das Ergebnis zwar schon ziemlich nach einem Ölgemälde aus, aber je nach Motiv ist es sinnvoll, durch Ändern der Einstellungen verschiedene Effekte auszupobieren

erstesergebnis

Mit Shine und Bristle Detail kannst du einstellen, wie plastisch die Pinselstriche dargestellt werden. Je kleiner die Zahl bei Shine, desto glatter die Darstellung. Wird Shine auf 0 gesetzt, so erhältst du einen reinen Wischeffekt, ähnlich wie du ihn mit dem Smudge Tool (Wischfinger) erzielen könntest (wobei man natürlich mit dem Ölfilter schneller zum Ziel kommt).

Ich fahre die Einstellungen für Shine und Bristle Details etwas zurück und passe auch die übrigen Einstellungen etwas an, so dass das Endergebnis schon etwas mehr meinen Vorstellungen entspricht

bearbeitet

Nun kann es Bereiche des Bildes geben, die vom Ölfiltereffekt ausgeschlossen werden sollen. Bei dem Foto, das ich benutzt habe, ist der Hintergrund bereits durch eine Tiefenunschärfe beim Fotografieren etwas verschwommen. Diese Teile möchte ich vom Ölfiltereffekt ausschließen, damit diese Bereiche besser zur Geltung kommen. Dazu benutze ich eine Vektormaske. Ich klicke in der Ebenenpalette auf das Vektormasken Symbol und male mit einem weichen Pinsel in schwarz über die Bereiche, die vom Ölfilter ausgeschlossen werden sollen. Wichtig ist, dass vor dem Malen die Vektormaske angeklickt sein muss. Es muss also auf der Vektormaske gemalt werden, nicht auf dem Bild.

vectormaske

Nun erhalte ich ein Bild, das einem Ölgemälde doch recht ähnlich sieht:

nachher

Foto: Shannon Richards

Bis 31. März 2014: Adobe bietet vergünstigtes Abomodell für Fotografen an

Für einen begrenzten Zeitraum bietet Adobe eine spezielle Creative Cloud-Abo-Variante an. Im Gegensatz zur ’normalen‘ Creative Cloud beinhaltet das Abo nur den Zugriff auf Photoshop, Lightroom und Bridge und kostet Eur 12,29. Das Angebot ist bis zum 31. März 2014 befristet. Mit enthalten sind 20GB Speicherplatz in der Cloud und eine BehancePro Seite.

Das Spezialabo hat eine Laufzeit von 12 Monaten.

Bis zum 2. Dezember 2013: Creative Cloud Angebots-Tarif für Fotografen

Adobe bietet für einen begrenzten Zeitraum einen speziellen Creative Cloud Tarif für Fotografen an. Enthalten sind der Zugriff auf Photoshop CC, Lightroom 5 sowie Funktionsupdates bei Verfügbarkeit. Zur Verfügung gestellt wird auch 20GB Cloud Speicher und eine Behance Pro Site .

Das Abo kostet 12,29 Euro (inkl. MWSt.) monatlich, wenn man sich für ein Jahr lang registriert.

Die näheren Einzelheiten sowie eine Buchungsmöglichkeit finden sich auf der Angebotsseite von Adobe.

Der Adobe Hack und die Sicherheit von Passwörtern

Bei t3n gibt es heute einen interessanten Artikel über den Adobe Hack: Warum der Adobe-Hack noch viel schlimmer ist als bisher angenommen – Und warum du garantiert betroffen bist!.

Interessant finde ich hier die Liste der Top 100 bei Adobe benutzten Passwörter.

Ganz oben mit Abstand an erster Stelle mit fast 2 Mio Nutzern (!) rankt das Passwort mit der Zahlenfolge 123456. Weit abgeschlagen an zweiter Stelle haben sich immerhin noch knapp eine halbe Million Nutzer die Mühe gemacht, die Zahlenfolge um 3 Ziffern auf 123456789 zu verlängern. Wenn man sich die komplette Liste ansieht, dann sieht man, dass insbesondere Tasten- und Zahlenfolgen einen hohen Beliebtheitsgrad haben. Ich wundere mich, dass Adobe auch nach diesem Vorfall noch immer derart unsichere Passwörter zulässt und nicht zumindest ein Sonderzeichen oder auch Groß- und Kleinschreibung zur Pflicht macht.

Ein sicheres Passwort kann man sich leicht erstellen und merken, indem man sich als Eselsbrücke einen Satz erstellt und jeweils den Anfang der Wörter zu einem Passwort zusammenfügt, also z.B.

Satz zum Merken:
In einem Jahr werde ich 1 Million auf meinem Konto haben!

Passwort:
IeJwi1M€amKh!

Ausrufezeichen und Eurozeichen ünterstützen als Sonderzeichen die Sicherheit des Passworts. Ein solches kryptisch aussehendes Passwort kann man sich mit dem vorher gebildeten Satz gut merken.

Bei mehreren Passwörtern kann es aber dennoch schwierig werden, sich das alles dauerhaft zu merken. Dann können Programme helfen, die Passwörter zu verwalten, wie z.B. das kostenlos erhältliche Programm Keepass. Keepass ist ein Open Source Programm, in dem sich Passwörter sicher speichern lassen, so dass man nicht darauf angewiesen ist, überall das gleiche Passwort zu verwenden. Lediglich das Masterpassword von Keepass muss man sich dann merken. Die Datenbank von Keepass ist verschlüsselt und sicher. Es bedarf nur etwas Umgewöhnung und ist wenig Aufwand, jedenfalls weniger, als nach einem Hack für Schadensbegrenzung zu sorgen.